Entwicklung eines flexiblen E-Carsharing-Modells für Großstädte
Personenmobilität
Zentrale Ergebnisse des Projekts
Im Zentrum des Projekts, das sich direkt an ein Vorgängerprojekt Adaptive City Mobility (ACM) aus der zweiten Förderrunde anschloss, stand die Entwicklung eines vielseitig einsetzbaren Elektroautos, das energieeffizient, ressourcenschonend und umweltfreundlich Menschen und Güter in urbanen Räumen befördern kann. Das im Projekt entwickelte Pilotfahrzeug wog einschließlich seiner Akkus lediglich 550 kg aufweist und war mit herausnehmbaren Wechselbatterien ausgestattet. Durch den schnellen Batteriewechsel entfallen lange Ladezeiten und ermöglichen den Einsatz des Fahrzeugs z. B. als E-Taxi im Dreischicht-Betrieb.
Mit dem Projekt Adaptive City Mobility 2 konnte gezeigt werden, dass Elektrofahrzeuge mit geringem Gewicht, die nur kleine Batterien benötigen, nicht teuer und die Errichtung der Infrastruktur nicht kompliziert sein müssen. Da die Wechselbatterien des neu entwickelten E-Fahrzeugs ganz einfach mit dem herkömmlichen Schuko-Stecker geladen werden können, eignet es sich auch besonders für all jene Regionen, die sich den Aufbau einer Schnelllade-Infrastruktur nicht leisten können. Gemeinsam mit neuen Industriepartnern und Investoren aus Asien und Europa wurde anschließend die Optimierung und Serienentwicklung des Fahrzeugs, des Energiesystems und der Vernetzungssoftware angestrebt, konnte aber letztlich nicht realisiert werden.
Konsortium: BMZ Batterie-Montage-Zentrum GmbH (Konsortialführer), Ametrasrentconcept GmbH, Roding Automobile GmbH, Siemens AG, Green City Projekt, RWTH Aachen, Fraunhofer ESK, EuroDesignembeddedtechnologies GmbH, StreetScooter GmbH, Josef WeissPlastic GmbH, Heinzmann GmbH & Co. KG, VISPIRON GmbH